Über uns - wer wir sind und was wir wollen

Entstehung

Die Ev.-Luth. Bekenntnisgemeinschaft Sachsens ist aus der Bekennenden Ev.-Luth. Kirche hervorgegangen. Die Bekennende Kirche entstand während des Nationalsozialismus, als sich der Staat unter Mithilfe der "Deutschen Christen" (DC) der Kirche und Ihrer Verkündigung bemächtigen wollte.

Wir sind eine freie und unabhängige Gemeinschaft bekennender Christen innerhalb der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens (und anderer Landeskirchen) und ihrer Gemeinden.

Immer wieder steht die Kirche in der Gefahr, den Herrn Jesus Christus und sein Wort zu verlassen und anderen Mächten oder dem Zeitgeist zu dienen. Hier möchten wir in Liebe und Brüderlichkeit unsere Kirche immer wieder helfend, mahnend und betend begleiten. Die dafür nötige Orientierung finden wir im Alten und Neuen Testament und in den Bekenntnissen unserer Kirche.

Unsere Verantwortung

Jesus Christus, der Sohn Gottes, das menschgewordene Wort Gottes, muss Mitte, Ziel und Maßstab unseres Handelns und unserer Verkündigung sein.

Wir treten ein für

  • bibel- und bekenntnistreue Verkündigung
  • Gottesdienst als wesentliche Mitte des Lebens der Christen
  • Evangelisation
  • klares Zeugnis für Jesus Christus in Wort und Tat unter allen Völkern
  • Bibel und Bekenntnis als Mittelpunkt der Ausbildung für kirchliche Berufe
  • Seelsorge, die sich Berufsgruppen mit hoher ethischer Verantwortung zuwendet (Lehrer, Ärzte, Politiker, Soldaten, Polizisten, Manager u.a.)
  • Stärkung von Ehe und Familie als gute Ordnungen Gottes

Kirche ist für alle da, aber nicht für alles!

Deshalb wenden wir uns gegenAnpassung der biblischen Botschaft an immer neue Zeitströmungen, also auch gegen

  • Christsein ohne Gemeinschaft
  • Einheit zwischen den Kirchen um jeden Preis
  • Abtreibung, Sterbehilfe und biotechnische Eingriffe in das Leben der Menschen oder in die schöpfungsgemäße Bestimmung von Pflanze und Tier
  • "Umdeutungen" des Glaubensbekenntnisses, z. B. der Sätze „empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria“
  • Ablehnung des Todes Jesu am Kreuz als Opfer für unsere Sünden
  • Segnung von homosexuellen Partnerschaften wie bei einer kirchlichen Trauung

Entscheidend für unser Reden und Handeln bleibt: Was würde Jesus dazu sagen?